Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage

Antje Delater / pixelio.de

Dies ist der erste Artikel zur Blogserie: Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage

 

Der Begriff hydraulischer Abgleich wird hauptsächlich im Bereich der Warmwasserheizungsanlagen verwendet, gilt aber auch für Kühlsysteme und die Trinkwasserverteilung. Hier wird die Warmwasserheizung erläutert.

Der hydraulische Abgleich beschreibt ein Verfahren, mit dem innerhalb einer Heizungsanlage jeder Heizkörper oder Heizkreis einer Flächenheizung bei einer festgelegten Vorlauftemperatur der Heizungsanlage genau mit der Wärmemenge versorgt wird, die benötigt wird, um die für die einzelnen Räume gewünschte Raumtemperatur zu erreichen.

Bei der Modernisierung des Heizkessels werden Heizkörper und Thermostatventile oft vernachlässigt.           
Dabei ist es wichtig nicht nur den “alten” vorhandenen Kessel zu erneuern, sondern auch die Heizkörper oder Heizkörperventile zu überprüfen. Sind diese schon älter als 15 Jahre ist es dringend erforderlich, diese ebenfalls durch neue
zu ersetzten und einen hydraulischen Abgleich durchzuführen.

Anzeichen für einen fehlenden hydraulischen Abgleich

Heizkörper nur noch lauwarm werden, während andere Anlagenteile überversorgt sind

laute und störende Pfeifgeräusche der Heizkörperventile, da der Differenzdruck zu hoch ist

Heizkörperventile und Rohrleitungen geben Geräusche ab, da die Strömungsgeschwindigkeit zu groß ist

Heizkörperventile öffnen und schließen nicht bei der gewünschten Innentemperatur, auch hier ist der Differenzdruck im Ventil zu hoch

Um kalte Heizkörper wieder auf das erforderliche Temperaturniveau zu bringen, begehen manche Eigenheimbesitzer den Fehler und erhöhen entweder die Vorlauftemperatur oder die Leistung ihrer Umwälzpumpe.

Damit lassen sich zwar die Symtome beheben, doch steigt dadurch auch der Energieverbrauch. Mehrverbrauch an Heizöl oder Gas sowie Strom. Außerdem verkürzt es die Laufzeit der Pumpen, wenn diese immer am Maximum laufen.

Wie wird ein Hydraulischer Abgleich durchgeführt.

Als Erstes ist es wichtig den individuellen Wärmebedarf der einzelnen Räume zu ermitteln und die optimale Heizungsvorlauftemperatur.

Danach werden die Heizwasser-Volumenströme die Menge an Heizwasser die durch den Rohrquerschnitt fließt für jeden einzelnen Heizkörper bestimmt.

Im dritten Schritt wird der Druckverlust des Heizungrohrnetzes bestimmt.

Viertens werden die Thermostatventile der Heizkörper geprüft und die jeweiligen Einstellwerte festgelegt.

Fünftens wird die Umwälzpumpenleistung bestimmt. Zum Schluß werden alle Regelventile auf Basis der errechneten Werte eingestellt.

Heizungsanlagen ohne hydraulischen Abgleich:

unnötig hoher Energieverbrauch

Überhitzte oder unterkühlte Zimmer

Ungleichmäßige Aufheizzeiten

Störende Fließgeräusche

Heizungsanlagen mit hydraulischem Abgleich:

Energieeinsparung

Systemoptimierung

Gleichmäßiges Aufheizen

- Mehr Komfort

 

es folgen zur Blogserie Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage folgende Artikel:

1. Artikel: Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage

2. Artikel: Thermostatventile

3. Artikel: Strangdifferenzdruckregler

4. Artikel: Tichelmann-System

 

Wandheizung Heizen und Kühlen

Strahlungswärme kontra Konvektionswärme

Damaris / pixelio.de

Bei Heizkörpern mit Konvektionswärme streift die Luft am Heizkörper entlang und wird erwärmt. Es entsteht eine Thermik. Die warme Luft steigt nach oben und füllt somit irgendwann den Raum.

Fazit: Die Luft so lange umwälzen, bis sie warm ist und das ist ein staubintensiver Prozess.

 

 

Strahlungswärme

Die Wandheizung strahlt direkt die Wärme an jede gegenüberliegende Fläche und temperiert sie. Damit haben sie eine schnelle und direkte Wärme bei geringem Energieverbrauch.

Fazit: Sie sparen ca. 25 % Kosten bei einer behaglichen Wärme

Integrierte Wärme von der Wand

Wer an der Mauer sitzt ist der Dumme, dem die kalte Wand die Körperwärme entzieht. Nicht so bei der Wandheizung. Sie nutzen die abstrahlende Wärme gezielt dort, wo sie sich aufhalten, wo Kinder spielen. Diese effiziente Heizung steigert Ihr Wohlgefühl.

 

” “Beispiel für eine Wandheizung”
Doch es geht noch mehr!

Wandheizung – bei sommerlichen 30° C wie ein Kühlschrank an der Wand

Die Wandheizung heizt optimal im Winter und kühlt hervorragend im Sommer. Sie genießen die Strahlungskälte als säßen Sie bei 30° C im Schatten an einem kühlen Gebirgsbach.

Und so funktioniert es: kaltes Wasser (Leitungswassertemperatur circa 18° C) in den Rohrschlangen strahlt von der Wand auf alle gegenüberliegenden Gegenstände und temperiert diese herunter. Somit erhalten sie das ganze Jahr über ein konstantes Raumklima zum Wohlfühlen.

Bei einer Bodenheizung wird in der Regel 100 Prozent der Bodenfläche ausgelegt. Zwischen ca. 30 – 40 Prozent davon brauchen sie bei der Wandheizung für eine effektive Wärme. Die Fläche für die Belegung der Wand steht in Zusammenhang zu der Vorlauftemperatur.

Vorzugsweise sollte die Montage an den Außenwänden erfolgen, im Bedarfsfall auch an den Innenwänden.

30 m² Bodenfläche = ca. 6-8 m² Wandheizfläche

Wandheizung  -  die gesunde Wärme für Allergiker

Der Anteil an Allergikern steigt stetig. Eine Wandheizung macht einen Allergiker nicht gesund, aber es steigert sein gesundheitliches Wohlgefühl, denn die Strahlungswärme der Wandheizung wirbelt keinen Staub auf und verunreinigt nicht die Luft, die sie atmen.

Die Vorteile der Wandheizung auf einen Blick:

- universal einsetzbar bei Massiv- und Trockenbau, auch bei Sanierungen und Spezialanwendungen, wie Kirchen, Gewerbebau, Kindergärten etc.

- niedrige Putzstärken, kaum Wohnraumverlust

- geringe Montagefläche bei Wandheizungen, da nur 30-40 Prozent der Bodenfläche

- schnelle und unkomplizierte Montage, geringe Investitionskosten

- circa 25 Prozent Kosteneinsparung bei den Heizkosten durch gezieltes Heizen und niedrige Vorlauftemperaturen

- rasche Amortisation

- hervorragend für Allergiker geeignet.

Wandheizungen werden oft mit Fußbodenheizungen kombiniert, können aber als eingenständige und ausreichende Systeme konzipiert und dimensioniert werden.

Hier noch eine Adresse unter der Sie noch weitere Informationen zum Thema Wandheizung erhalten können Praski

 

ORANGE

birgitH / pixelio.de

 

 

Dieser Artikel der Blogserie: Eintauchen in die Welt der Farben

beschäftigt sich mit:

Das Orange der Orange, die Aufdringlichkeit, das Vergnügen

Die Orange stammt aus Indien. Dort heisst sie “nareng“. Von dort kam sie über Arabien nach Spanien, wo sie “naranja” heisst. Die Franzosen schließlich wandelten das Wort dann zur Orange.

Die Mandarine stammt aus China. Weil sie dieselbe Farbe hat wie die Kleidung der chinesischen Minister, der sogenannten “Mandarine“, gaben ihr die Portugiesen den Beamtentitel als Namen. Eine Frucht und ein Minister mit dem selben Namen zu versehen zeigt, wie fremd die Farbe den Europäern war.

Solange nur reine Farben als “schön” empfunden wurden, wurde entweder Rot oder Gelb verwendet. Ein gelbliches Rot (Scharlachrot) oder blaustichiges Rot (Karminrot). Auch rotstichiges Gelb (Goldgelb) wurde gemischt. Ein echtes ORANGE aus gleichen Teilen Rot und Gelb ist auf europäischen Gemälden, die im Mittelalter entstanden,  nicht als Kleiderfarbe zu finden.

Diese alte Ablehnung der Farbe ORANGE bestimmt noch heute unsere Wahrnehmung. Es ist die “Morgenröte” und nicht das “Morgenorange” oder das “Abendrot“, nicht das “Abendorange” das zeigt uns, wie exotisch diese Farbe geblieben ist.

Da es keine Naturmaterialien gibt die ORANGE sind, signalisiert es uns Künstlichkeit. Das schlechte Image der Farbe ORANGE hat auch in den letzten Jahren nicht abgenommen. Denn ob als Abfalleimer, Salatschüssel oder Einkaufstüte – jeder Artikel aus Plastik wird in ORANGE angeboten.

Rot- Gelb-ORANGE ist der Farbklang der Energie. ORANGE steht dem Rot des Feuers am nächsten. Dazu gehört auch die Begierde und die Aufregung ebenso wie die Wärme. Sie wird auch als Farbe des Vergnügens, des Lustigen, der Geselligkeit beschrieben – das ist die positive Seite der Farbe ORANGE. Gelb, Rot und ORANGE stellen Ideen der Freude und des Reichtums dar, auch moderne Maler verwenden die Farbe ORANGE als Farbe der Leuchtkraft und Lebensfreude.

ORANGE ist eine Kombination aus Licht und Wärme. Die Helligkeit von ORANGE ist nicht so grell, wie die von Gelb und im Gegensatz zu Gelb wirkt ORANGE nie schmutzig oder trüb. ORANGE ist erhellend und erwärmend, die ideale Mischung um Geist und Körper zu erfreuen.

ORANGE ist auch die Farbe des Wandels, denn sie ist zwischen Vollkommenheit  und GlückORANGE ist im Buddhismus die Farbe der Erleuchtung, das ist im buddhistischen Denken die höchste Stufe der Vollkommenheit eines Menschen.

In Indien wird die Farbe ORANGE in viel mehr Facetten wahrgenommen als bei uns in der westlichen Welt. Dort sind mehr ORANGEtöne bekannt, die bei uns als Gelb bezeichnet werden, das sogenannte Indischgelb ist ORANGE und auch Safrangelb ist ORANGE. Es bedeutet dort Mut und Opferbereitschaft und zeigt wie groß das Bedeutungsspektrum von ORANGE in Indien ist.

In der asiatischen Malerei werden auf vielen Gemälden die Götter ORANGE gekleidet dargestellt. Viele Bilder haben einen ORANGEN Hintergrund, sogar die Farbe des Himmels. ORANGE wird in Indien deshalb so hoch geschätzt, weil sie ihre Hautfarbe mit dem Safrangelb idealisieren.

Viele Pflanzen, die ORANGE färben stammen aus Indien. Der Safran, eine Krokospflanze, die als “König der Pflanzen” gepriesen wird, kam ursprünglich aus Ostindien. In Europa war Safran zu teuer um damit Kleidung einzufärben. Die Färber in Indien dagegen konnten das Farbspektrum von Gelb zum zu tiefem ORANGEROT variieren.

Heute sind wir nicht mehr auf den teuren Safran als Färbemittel angewiesen. Jetzt ist es an Ihnen sich wieder Ihre Gedanken zu der auffallenden Farbe ORANGE zu machen und wie Sie diese in Ihrem persönlichen Bereichen einsetzen wollen.

Auch diesmal viel Spaß dabei.

Für´s Erste endet hier unsere Reise in die Welt der Farben.

Hier nochmal alle schon erschienenen Artikel zur Blogserie:

Der 1. Artikel: Eintauchen in die Welt der Farben. Ein Interview mit Margrit Galonska

Der 2. Artikel: Die Farbe ROT

Der 3. Artikel: Die Farbe BLAU

Der 4. Artikel: Die Farbe GELB

Der 5.Artikel: Die Farbe VIOLETT

 

VIOLETT

adel / pixelio.de

 

Ein weiterer Artikel zur Blogserie: Eintauchen in die Welt der Farben

Von der Farbe der Macht, zur Farbe der Unmoral und des Feminismus

Einst symbolisierte PURPUR die Macht und den Wohlstand, es war die Farbe die den Königen vorbehalten war. Und in der Mode war VIOLETT schon öfter ein Toptrend.  Nun hat LILA modisch wieder die Nase vorn und beeinflusst Wohn- und Lifestylebereich gleichermaßen. Ob Wände oder Möbel, Dekorationsgegenstände oder Teppiche, LILA in allen Abstufungen, von LAVENDEL bis AUBERGINE, ist immer dabei. VIOLETT harmonisiert mit vielen Tönen. Sei es mit Weiß, dann wirkt es frisch; edel mit Creme und Grau. Vital wirkt dagegen die Kombination von dunklem LILA und warmem Orange.

VIOLETT ist eine Mischung aus Rot und Blau. LILA hat noch einen Weißanteil und ist so geschwächtes VIOLETT. VIOLETT ist damit auch die Farbe der gemischten Gefühle. Merkwürdig ist auch die sprachliche Nähe des VIOLETT zur Gewaltvoilare” heißt im lateinischen “schänden” und in England und Frankreich ist “violence” beziehungsweise “violation” Gewalt. Es ist schlüssig, daß diese Verbindung über den PURPUR entstand. PURPUR ist die antike Herrscherfarbe. Die Farbe des Veilchens wurde als PURPUR zur Farbe der Macht und damit wurde der Name des Veilchens zum Namen der Gewalt.

Die Purpurschnecke lieferte im antiken Europa das tiefe BlauVIOLETT bis hin zum blassen LILA. Die Purpurschnecken sind Meeresschnecken und überall im Mittelmeer gibt es diese Schnecken. PURPUR ist vollkommen lichtecht, denn die Farbe entsteht ja erst durch das Licht. So war PURPUR durch die Vergänglichkeit von vielen anderen Farben wie geschaffen als Symbolfarbe für die Ewigkeit. Bis heute ist VIOLETT die Farbe, die für die Extravagenz steht, mehr noch als Gold.

Im römischen Reich war es nur der Kaiser, die Kaiserin und der Thronfolger, die das Recht hatten Mäntel aus PURPUR zu tragen. Hohen Würdenträgern war ein Besatz am Gewand gestattet, ansonsten stand die Todesstrafe auf das Tragen von PURPUR. Es war per Gesetz die kaiserliche Farbe.

Die einzige öffentliche Institution, die ihre Bediensteten in VIOLETT kleidet, ist die katholische Kirche. Zum Einen ist VIOLETT die Farbe der Buß- und Fastenzeit, zum Anderen die Rangfarbe der Bischöfe. Auch dieses kirchliche VIOLETT hat ihren Ursprung in der Farbe PURPUR und ist die traditionelle Farbe der Theologie. In der christlichen Symbolik ist VIOLETT die Farbe der Demut. Dies steht zwar im Widerspruch zum PURPUR als Farbe der Macht, wurde aber so erklärt; Könige herrschen mit Gewalt, die Kirche in Demut.

Sieht man eine VIOLETT gekleidete Person, so denkt niemand an Bescheidenheit oder Demut. Vielmehr wird VIOLETT als Farbe der Extravaganz empfunden, als Unkonventionell oder vielleicht noch als Originell. Wer VIOLETT trägt will auffallen. VIOLETT ist zwar kühl, aber trotzdem eine laute Farbe und wegen seiner Seltenheit noch auffallender als Rot. Negativ besetzt erscheint VIOLETT gewagt und assoziiert Verschwendung und Gefallsucht.

 

 

Die Farben der Liebe werden mit VIOLETT zur Wollust und das Unmoralische wird sichtbar, Wollust ist eine der sieben Todsünden. Auch die Sexualität, das Verbotene wird mit VIOLETT gleichgesetzt.

Als Mischfarbe wurde VIOLETT in den siebziger Jahren zu Farbe der feministischen Bewegungen und darüberhinaus zur neuen Farbe der Weiblichkeit. VIOLETT ist die Farbe der Sensibilität und des Charmespositive Eigenschaften, die als typisch weiblich empfunden werden.

Lassen Sie nun diese Farbe VIOLETT auf sich wirken. Sie werden sehen, daß trotz der vielen Gegensätze die beschrieben wurden, sich die Gelegenheit bietet VIOLETT einzusetzen. Sie werden immer extravagente Akzente setzen.

Der nächste Beitrag der Blogserie: Eintauchen in die Welt der Farben beschreibt die Farbe ORANGE

hier noch alle bereits zu dieser Blogserie erschienen Artikel:

Der 1. Artikel: Eintauchen in die Welt der Farben. Ein Interview mit Margrit Galonska

Der 2. Artikel: Die Farbe ROT

Der 3. Artikel: Die Farbe BLAU

Der 4. Artikel: Die Farbe GELB

GELB

alles Gelb

McRommy / pixelio.de

 

 

 

Heute geht unsere Blogserie: Eintauchen in die Welt der Farben

weiter mit der Farbe GELB.

Die Sonne und der Optimismus

Die universelle Erfahrung der Sonne wird symbolisch zur Farbe GELB, die Sonnenfarbe wirkt heiter und optimistisch. Wir sagen: “Sie hat ein sonniges Gemüt, GELB ist ihre Farbe”.

Das Sonnenlicht wird als GELB empfunden, obwohl es eigentlich farblos ist. Je gelber das Licht einer Lampe, desto natürlicher und schöner erscheint es. Als Lichtfarbe ist GELB dem weiß verwandt. “Licht” und “leicht” sind Eigenschaften vom gleichen Charakter. GELB ist die leichteste der bunten Farben. Es wirkt leicht, weil es von oben zu kommen scheint. Ist die Zimmerdecke GELB gestrichen, dann wirkt sie freundlich, von Sonnenlicht durchflutet.

Für Gegenstände des täglichen Gebrauchs ist GELB jedoch nicht so gut geeignet. Schon ein wenig Staub und Schmutz nehmen GELB die Leuchtkraft, es wird bräunlich. GELB ist die Farbe des Neuen, deshalb wird schmutziges GELB auch Altgelb genannt.

Von der Sonne hat GELB auch seine Hitze. Mit Rot und Orange gehört es zu den Farben für Aktivität und Engerie.

Idealisiert wird die Farbe des Lichtes zur Farbe der Erleuchtung. Im Islam ist GoldGELB die Symbolfarbe für Weisheit. Auch im Deutschen können “hell“, gleich GELB und “klug” gleichbedeutend sein . Sprachlich verwandt ist GELB auch mit “glühen“, sogar mit “glotzen” – die unfeine Art, jemanden anzustrahlen. “GELB“,  “Gold” und “Glanz” sind auch sprachlich verwandt. Durch die Verwandtschaft  zum Gold wird  GELB zu einer Farbe des Reichtums, des Luxus – und damit manchmel auch zur Angeberei.

GELB ist auch die Farbe der Reife. Wieder wird GELB mit Gold idealisiert: Goldene Ähren, goldenes Laub, goldener Herbst.

Aber auch negative Assoziationen gibt es bei GELB. GELB ist die Farbe des Ärgers und auch der Neid ist GELB. Neid ist der Ärger über den Besitz des anderen. GELB ist die EifersuchtÄrger über die Existenz anderer. Auch der Geiz ist GELB. Neid und Geiz sind in der christlichen Lehre zwei der sieben Todsünden. Nach altem Glauben sitzt der Ärger in der Galle.  “Galle” und “GELB” gehören deshalb zur gleichen Wortfamilie.

In Asien ist das ganz andere GELB im Zentrum des Universums. Dort ist es die Farbe der Glückseligkeit, des Ruhms, der Weisheit, der Harmonie, der höchsten Kultur. Die Chinesen erleben GELB als lebenspendende Naturkraft. GELB ist die Hoheitsfarbe des Kaisers. GELB ist Yang. Das ist die männliche Kraft, das aktive, schöpferische Prinzip. Auch die Himmelsrichtungen sind Farben zugeordnet. Doch welche Farbe hat die Mitte? Natürlich GELB. China ist das Reich der Mitte!

In Sagen heißt es, wo gelbe Blumen blühen, liegt Gold in der Erde vergraben.

Lassen Sie jetzt das was Sie über die Farbe GELB wissen auf sich wirken. Welche Gegenstände und Asseccoires haben sie zuhause, die GELB sind und überlegen Sie, wie Sie diese einsetzen wollen. Viel Spaß dabei.

Der nächste Blogartikel dieser Serie beschreibt die Farbe VIOLETT

bereits erschienene Artikel zur Blogserie: Eintauchen in die Welt der Farben

Der 1. Artikel: Eintauchen in die Welt der Farben. Ein Interview mit Margrit Galonska

Der 2. Artikel: Die Farbe ROT

Der 3. Artikel: Die Farbe BLAU

 

 

Last-Minute-Erholungsbad Sommer

Petra Bork / pixelio.de

 

Last-Minute-Erholungsbad

Hektik und Stress bestimmen unseren Alltag und es ist schwer sich eine verdiente Pause zu gönnen.

Aber schon 15 Minuten genügen, um dann wieder voller Elan weiter zu machen.

Beginnen wir, uns auf die nächsten Minuten einzustimmen, indem wir sagen:

“Ich sorge jetzt nur dafür, dass sich in meinem Leben Bewegung und Entspannung harmonisch abwechseln.” “Ich nehme mir die Zeit für Aktivität, gehe joggen oder spazieren”. Bringe aber auch die Entspannung in Balance, indem ich mir Pausen oder wie jetzt ein Wohlfühl-Bad gönne. Wer Spannung und Entspannung ins Gleichgewicht bringt, ist zu Höchstleistung fähig.

Unser Organismus strebt nach innerer Balance. Bei Monotonie verlangt er nach Abwechslung; bei Stress will er Erholung. Wer beruflich hektisch routiert, findet in einem Last-Minute-Erholungsbad Ruhe, denn wer das Bedürfnis nach Ausgleich dauerhaft ignoriert schädigt seinen Körper. Immerhin sind rund 70 Prozent aller Krankheiten eine direkte oder indirekte Folge von Stress.

Auf der anderen Seite habe Wissenschaftler erforscht: Wer sich ausreichend Zeit zur Regeneration nimmt, fühlt sich besser und stärkt gleichzeitig langfristig wichtige Körperfunktionen. Gesund bleiben wir also, wenn wir täglich unser physisches und psychisches Erholungskonto ausgleichen, indem wir zwischen Arbeit und Muße, Ruhe und Aktion wechseln.

Gehören Sie zu den Menschen, die sich 15 Minuten Zeit nehmen? Mit meinem Pflegeprogramm für Körper und Seele können Sie sich so richtig verwöhnenrasch zwischendurch oder in aller Seelenruhe.

Je nach Saison sind Sie mal Sonnenkind, mal Schneekönigin – aber immer hübsch anzusehen, denn Sie wissen, was Ihnen guttut. Hier ein paar Tipps durchs Beauty-Jahr:

 

Sonne und Salzwasser schädigen das Haar und deshalb sollten Sie sich das Rezept für “seidenweiche Haare” zur Hand nehmen, sich eine Portion anrühren und damit Ihr Haar verwöhnen“. Wenn sie nicht mehr wissen wie es geht, einfach auf die seidenweichen Haare klicken und nachlesen was Sie alles brauchen.

Es ist Rosenzeit und darum verwöhnen wir uns jetzt mit Rosen. Am besten sind natürlich Duftrosen aus dem eigenen Garten. In der Apotheke kann man sich getrocknete Rosenblätter kaufen, das geht genauso.

Natürlich habe ich auch diesmal wieder ein Rezept für Sie:

Das Rosen-Ölbad:

4 Tropfen echtes ätherisches Rosenöl

mit 5 EL Sahne mischen uns ins Badewasser geben. Dann die frischen Rosenblüten-Blätter in der Badewanne verteilen.

Nachdem der erste Teil geschafft ist, geht´s gleich weiter. Als Erfrischungs- und Entspannungsgetränk gibt es nichts besseres als:

1 Glas alkoholfreien Sekt

1 Eiswürfel

und ein Schuß Rosensirup (köstlich)!!!!

Ah, ich weiss schon was Sie denken, aber natürlich habe ich dafür das Rezept:

sechs- bis zehn aufgeblühte Duftrosen, in ein verschließbares Gefäß geben,

2 Liter Wasser

mit 1 kg Zucker aufkochen, dann etwas abkühlen lassen

40 g Zitronensäure (Bäckerqualität) einrieseln lassen und umrühren.

Dann das Zuckerwasser über die Rosenblüten gießen, Deckel drauf und eine Woche stehen lassen. Danach filtern und erneut aufkochen. Heiß in Schraubflaschen füllen. Fertig ist der Rosensirup.

So jetzt ist es aber Zeit für Ihr Last-Minute-Erholungsbad und fühlen Sie sich wie ein Sonnenkind. Nachdem die kalte Jahreszeit unausweichlich kommt, werde ich Sie auch dann wieder mit entprechenden Rezepten verwöhnen, also seien Sie gespannt auf das Last-Minute-Erholungsbad Herbst

Viel Spaß bei Verwöhnen

 

BLAU

Sara Hegewald / pixelio.de

 

 

 

 

 

 

Weiter geht unsere Blogserie: Eintauchen in die Welt der Farben

BLAU: Ewig wie die Treue, die Bluejeans und die Lüge.

BLAU ist die mit Abstand beliebeste Farbe. Kaum jemand der BLAU nicht mag. BLAU  ist deshalb so beliebt, weil diese Farbe viele gute Eigenschaften symbolisiert. Es ist die Farbe für die Sympathie,die Harmonie, die Freundlichkeit und der Freundschaft.

Begünstigt durch das BLAU des Himmels und dessen Widerspiegelung im Wasser steht BLAU in Literatur und Grafik für Ferne und Klarheit. Daraus folgend wird dem BLAU eine beruhigende und mäßigende Wirkung zugeschrieben. Harmonie, Sympathie und Zufriedenheit findet sich in der Ausdehnung des BLAUEN Himmels und seiner Unendlichkeit.

Auch Treue hat mit Ferne zu tun, denn Treue erweist man erst, wenn Gelegenheit zur Untreue gegeben ist. Die Treue ist keine Tugend, die demonstrativ zur Schau gestellt wird, genau wie die unscheinbaren blauen Blumen, die Vergiss-mein-nicht.

BLAU ist eine Farbe, die auf den Menschen meist kalt wirkt. Auch sonnig bestrahltes Eis und Schnee geben uns das Gefühl von Kälte. BLAU gehört zu den kalten Farben, im Gegensatz zu Rot. Als Raumfarbe muss sie sehr vorsichtig eingesetzt werden, denn sie ist die Farbe des Kühlen, in BLAUEN Zimmern wird die Temperatur unterschätzt. Schon Goethe meinte: “BLAUES Glas zeigt die Dinge in traurigem Licht”.

BLAU ist die positive Seite der Phantasie. Es stellt utopische Ideen dar, deren Verwirklichung in weiter Ferne liegen und als negativer Aspekt – auch in die Nähe der Lüge rückt. In alten Redensarten wird die Lieblingsfarbe der Neuzeit noch direkt mit der Lüge verbunden. Wenn wir jemandem das “BLAUE vom Himmel vorlügen”, oder wenn jemand einem “BLAUEN Dunst vormacht” oder man kann auch in der Stunde der Wahrheit “sein BLAUES Wunder erleben”. In Holland sagt man:”Nichts als BLAUE Blümchen” und meint nichts als Lügen.

In der modernen Symbolik ist BLAU die Farbe der Männlichkeit; die alte Farbe der Männlichkeit ist Rot. Zur männlichen Wirkung von BLAU gehören die kühlen, leidenschaftslosen Tugenden wie; der Mut, die Leistung, die Sportlichkeit, die Selbständigkeit und die Konzentration. BLAU ist eine der Hauptfarben der Arbeit und des Geistes. In der heutigen Zeit wird als erste Farbe für Klugheit und Wissenschaft die neutrale, unparteiische Farbe Weiss genannt, aber früher galt BLAU als Farbe geistiger Erkenntnis. Der Farbe BLAU  wird aber auch eine beruhigende, angenehme Wirkung auf den Menschen zugeschrieben. Sie soll die Konzentration fördern und wach halten.

Nun haben Sie viel über die Farbe BLAU erfahren. Überlegen Sie welche Gegenstände und Accessoires bei Ihnen zuhause diese Farbe haben und wie Sie diese einsetzen wollen.

Der nächste Blogartikel dieser Serie beschreibt die Farbe GELB

bereits erschienene Artikel zu Blogserie: Eintauchen in die Welt der Farben

Der 1. Artikel: Eintauchen in die Welt der Farben. Ein Interview mit Margrit Galonska

Der 2. Artikel: Die Farbe ROT

ROT

Lupo / pixelio.de

 

Dieser Artikel entstand nach dem Interview mit Frau Margrit Galonska, als Gastautor, bei der ich mich ganz herzlich für die wertvollen Informationen bedanken möchte.

 

Eintauchen in die Welt der Farben

Schon an der Leuchtkraft dieser Mohnblume wird einem bewusst wie stark die Wirkung der Farbe ROT auf den Menschen ist. Farben wirken auf unseren Körper, aber auch auf unsere Seele. Die Bedeutung der Farben wird meist nur unbewußt erfasst.

Farben lösen Gefühle aus – und Gefühle kann man auch durch Farben ausdrücken. Mit der Farbwahl unserer Kleidung drücken wir unsere jeweilige Stimmung aus, warum also nicht auch in unserer heimischen Wellness-Oase, dem eigenen Badezimmer?

Ab hier dreht sich alles um die Farbe ROT

sie hat die intensivste Wirkung auf den Menschen. Während die meisten Säugetiere Probleme haben die Farbe ROT wahrzunehmen, reagiert der Mensch sehr empfindlich darauf. Entsprechend häufig verwenden wir diese Farbe als Warnsignal. ROT erhielt in der Entwicklung der Sprachen sehr früh ein eigenes Wort, gleich nach der sprachlichen Unterscheidung von Hell und Dunkel.

Die züngelnde Flamme des Feuers ist ROT, ebenso die Glut. ROT ist eine warme Farbe. ROT ist die Farbe des Blutes und wird deshalb mit  Leben verknüpft. ROT wird auch mit Energie und Wärme gleichgesetzt.

ROT steht für Leidenschaft, Liebe und Erotik und nicht zu vergessen für Freude. Aber auch Zorn, und Aggression sind Begriffe, die uns bei ROT einfallen.

Die Farbe ROT spielt in zahlreichen Religionen ene Rolle. Im Christentum ist ROT die Farbe des Heiligen Geistes und des Blutes der Märtyrer.

In einigen esoterischen Lehren werden die postulierten subtilen Energiezentren zwischen dem Körper und dem subtilen Körper des Menschen als Chakra bezeichnet. Die Farbe ROT wird  dem ersten, dem Wurzelchakra zugeschrieben.

Die Farbe ROT blieb im Mittelalter die Farbe der Machtausübung. Rote Farbstoffe waren nur hohen Würdenträgern erlaubt und auch zugänglich. ROT war das nach außen sichtbare Zeichen der Macht und von Wohlstand.

Lassen Sie die Farbe ROT auf sich wirken und überlegen Sie, was Sie bereits an Gegenständen und Accessoires in Ihrem Haushalt haben und wie Sie diese einsetzen wollen. Ich bin mir sicher, jetzt ist Ihr Blickwinkel an anderer.

Der nächste Blogartikel dieser Serie beschreibt die Farbe blau.

bereits erschienener Artikel zur Blogserie: Eintauchen in die Welt der Farben

Der 1. Artikel: Eintauchen in die Welt der Farben. Ein Interview mit Margrit Galonska

 

Spieglein,Spieglein an der Wand ……………….

Rainer Sturm / pixelio.de

 

 

Wer sind die größten Putzteufel im Land ?

 

In Norddeutschland gibt es die saubersten Bäder Deutschlands, wenn man einer repräsentativen Umfrage für Konsumforschung (GfK) glauben darf. Diese hat in Auftrag der Initiative Blue Responsibility untersucht, wie lange die Deutschen im Monat ihr Bad putzen. Das ernüchternde Ergebnis: Die meisten Bundesbürger (43,3 Prozent) verwenden eine bis drei Stunden im Monat für die Reinigung ihres Badezimmers.

Wie aus der Studie hervorgeht sind die Norddeutschen wesentlich gründlicher als die Bürger in Süddeutschland. In nördlichen Bundesländern wie Hamburg, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen oder Bremen putzen die meisten Menschen mindestens zwei Stunden pro Monat Bad, Toilette  und Dusche um diese auf Hochglanz zu bringen. In Bundesländern wie Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Nordrhein-Westphalen werden jedoch weniger als zwei Stunden auf die Reinigung der Nasszelle verwendet.

Doch nicht nur die Regionen unterscheiden sich im Putzverhalten. Wie die Studie weiter herausgefunden hat, putzen Männer tendenziell kürzer als Frauen. Während sich die Mehrheit der weiblichen Befragten (59 Prozent)  im Schnitt mehr als zwei Stunden für den Bereich des Bades Zeit nehmen, sind die meisten Herren (43 Prozent) in weniger als zwei Stunden fertig. Außerdem geben 20 Prozent der Männer an, gar nicht selbst das Bad zu putzen. Bei den Frauen sind es lediglich 6.5 Prozent, die anderen die Reinigung überlassen.

Laut dieser Studie nimmt die Putzdauer zudem mit dem Alter ab: ein Großteil der über 60-Jährigen säubert maximal eine Stunde pro Monat das Bad, während 18 Prozent der älteren Befragten nicht selbst putzen. Die fleißigstenPutzteufel“ sind die 30- bis 39-Jährigen. Fast zwei Drittel sind über zwei Stunden monatlich mit der Badreinigung beschäftigt.

Während das Badputzen bei den meisten Menschen mehr oder weniger unbeliebt ist, gibt es bei den  einzelnen Tätigkeiten allerdings klare Favoriten. So geht den meisten Befragen das Waschbecken säubern ( 82 Prozent) und das Spiegel polieren ( 74 Prozent) noch leicht von der Hand. Mit wenig Entusiasmus werden dagegen Toilette, Dusche und Badewanne einer gründlichen Säuberung unterzogen. Außerdem empfindet mehr als die Hälfte der Bundesbürger (58 Prozent) das Entfernen von Kalkflecken von Fliesen oder Duschwänden als störend.

„ Wer keine Lust auf  ausdauernde Putzeinsätze hat, tut gut daran, bereits bei der Planung seines Bades auf Qualität der Badeinrichtung zu achten“, rät Wolfgang Burchard, Sprecher der Initiative Blue Responsibility. „Dann sollten die Pflegeanweisungen für die Oberflächen unbedingt beachtet werden. Die meisten High-Tech-Materialien der deutschen Sanitärindustrie können ihre nutzerfreundlichen Eigenschaften nicht entfalten, wenn sie unsachgemäß behandelt werden“, erläutert Burchard.

Die Markenhersteller der deutschen Sanitärindustrie haben beispielsweise innovative Materialien und Oberflächenveredelungen für Badewannen, Waschbecken usw. so entwickelt, dass sich bei optimaler Pflege möglichst wenig Schmutz und Kalk ablagern kann. Das Wasser samt den darin gelösten Verunreinigungen zieht sich bei der Berührung der Keramik zu Tropfen zusammen, die auf den geneigten Flächen der Keramik abperlen und in den Ausguss laufen. Die so veredelten Waschbecken sind auch dann noch leicht zu reinigen, wenn Kalk einmal antrocknet.  Duschkabinen und –abtrennungen, die täglich den meisten Wasserspritzern ausgesetzt sind, sollten möglichst aus Echtglas und aus einer Fläche bestehen, dann sind da kaum Fugen und Beschläge in denen sich der Kalk halten kann. Das Material ist für den Pflegeaufwand entscheidend, denn Echtglas und hochwertige Nanoveredelung sorgen für einen Abperleffekt.

Nur bei richtiger Pflege der innovativen Oberflächen können die Waschbecken, Duschen etc.  lange ihren Glanz behalten. „Viele Gebrauchsspuren entstehen durch vermeintlich gründliche, aber falsche Reinigung“, weiß Wolfgang Burchard. Ein besonders oft begangener Fehler ist der übermäßige Einsatz von Scheuermitteln, die die empfindlichen Oberflächen zerkratzen.

 

 

 

 

Eintauchen in die Welt der Farben

 

Kreiden

birgitH / pixelio.de

Dies ist der erste Artikel der Blogserie: Farbige Glanzpunkte im Bad bieten schon morgens einen Energiekick beim Duschen und Baden

Mit dem nachfolgenden Interview begeben wir uns auf eine Reise, begleiten sie uns zu ROT, BLAU, GELB, VIOLETT und ORANGE. Tauchen Sie ein in die Welt der Farben.

In der Kunst war das Verwenden von Farben immer schon ein wesentlicher Bestandteil. In letzter Zeit läßt sich vermehrt beobachten, daß Räume, die ursprünglich Nutzräume waren, wie Küche und Bad, jetzt zu Wohlfühlräumen umgestaltet werden und hier das Einsetzen von Farbe immer größere Bedeutung erlangt. Um mehr über die Einsetzbarkeit von Farben zu erfahren habe ich ein Gespräch mit Margrit Galonska, zertifizierte Farbdialogtherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie aus Burgrain bei Isen, geführt.

 

 

www.margrit-galonska.de

 

 

E.B.: Frau Galonska, wie kamen Sie zum Farbdialog?

Margrit Galonska: “Während einer Umbruchphase, auf der Suche nach neuen Lösungen, lernte ich im Jahr 2000 diese besondere Form der Kunsttherapie kennen und war von Anfang an vollends begeistert, dass auch ich mich als “Nichtkünstler” mit Farben ausdrücken konnte und der Wandlungsprozess gefördert wurde, sodass es mir immer besser ging. Beim Malen zeigten sich meine eigenen Muster direkt auf dem Blatt und viel Unbewusstes durfte sich Raum nehmen und bewusst werden. Ich konnte wieder klar sehen, meine Ziele formulieren und umsetzen – Farbe in mein Leben bringen.”

Das Besondere am Farbdialog ist, dass die üblichen Abwehrmechnismen, die hauptsächlich über die Sprache ausgedrückt werden, bei dieser Methode nicht greifen, man kommt vom “DENKEN ins TUN“, so Margrit Galonska.

E.B.: Was ist das Ziel des Farbdialogs?

Margrit Galonska: “Ziel des Fardialoges ist den EINDRÜCKEN die nicht mit Worten beschreibbar sind, AUSDRUCK zu verleihen und dadurch Blockaden und Widerstände zu lösen.

Der Farbdialog ist eine sanfte Methode, die die eigenen Wachstums- und Entwicklungsprozesse unterstützt. Das Heilsame dieser Methode liegt darin, dass die Persönlichkeit gestäkrt wird, da sich die unbewussten Anteile, die durch verschiedene  Symptome oder immer wiederkehrende Ereignisse lautstark auf sich aufmerksam machen “Gehör” verschaffen und ausdrücken können. Unbewußtes wird durch Form und Farbe bewußt gemacht. Die Wirksamkeit des Farbdialogs liegt in der Einfachheit der Methode, die komplexe unbewusste Zusammenhänge bildhaft zeigt.”

E.B.: Für wen ist Farbdialog geeignet?

Margrit Galonska: “Für jeden, der sich selbst besser kennenlernen möchte, besonders für Menschen, die sich weiterentwickeln möchten (für Paare, Eltern, Lehrer und Therapeuten zur Erweiterung der Kommunikation oder Eigenentlastung). In der Kunsttherapie gilt der Satz: “Ausdruck ist Bewältigung.”

Ich arbeite mit Farbdialog als erweitere KommunikationsART überwiegend mit Gruppen (Selbsterfahrung und Arbeitsteams), Paaren und Kindern.”

E.B.: Muss man eigentlich malen können?

Margrit Galonska: “Nein – das ist ja das Schöne! Für Farbdialog sind weder künstlerische Begabung noch Vorkenntnisse erforderlich! Es geht nicht um schöne Kunstwerke, sondern darum:

- sich einzulassen – sich abzugrenzen

- Raum einzunehmen – Raum zu gewähren

- für sich einzustehen – auf andere Rücksicht zu nehmen

- Sozialkometenz zu entwickeln

- sich selbst zu reflektieren.

 

bringen sie Farbe in ihr Leben und ihre Wohnung

1. Artikel: Interview mit Margrit Galonska Farbdialogtherapeutin und Heilprkatikerin für Psychotherapie

2. Artikel: Die Farbe ROT

3. Artikel: Die Farbe BLAU

4. Artikel: Die Farbe GELB

5. Artikel: Die Farbe VIOLETT

6. Artikel: Die Farbe ORANGE